Die Covid-19-Pandemie verändert unseren gewohnten Tagesablauf grundlegend. Plötzlich sind wir gezwungen, sehr viel Zeit entweder alleine oder mit anderen zu verbringen. Viele soziale Kontakte fallen weg. Kneipenbesuche, Sportveranstaltungen, Treffen mit Freunden und Verwandten – vieles von dem, was sonst das „Salz in der Suppe“ des Lebens oder auch einfach willkommene Ablenkung ist, fällt weg. Darauf sind wir nicht vorbereitet, keiner hat uns gefragt, und wir wissen nicht, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Auf einmal sind wir auf uns selbst gestellt, sitzen in engen Räumen aufeinander – und wundern uns, dass wir uns selbst und anderen manchmal gehörig auf die Nerven gehen.

Das Wichtigste zuerst: Es ist völlig normal, dass wir bisweilen das Gefühl haben, dass uns die Decke auf den Kopf fällt. Dass wir uns eingesperrt und gestresst fühlen. Dass wir uns selbst von Mitmenschen, die wir sehr mögen, bisweilen gestört und belästigt fühlen. Wir sollten nicht von uns erwarten, dass wir diesen Ausnahmezustand völlig unberührt überstehen.

Aber wir sollten versuchen, die negativen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf unsere Befindlichkeit, auf unser Zusammenleben und auf unsere Arbeitsfähigkeit möglichst gering zu halten. Dabei hilft es – wie so oft im Leben –, eine gewisse Balance zu halten.

Die folgenden Empfehlungen sollten Ihnen dabei helfen: